Der Termin steht und rückt näher.
Ich darf nicht mit ihm dort bleiben. Ich mache mir Sorgen und Gedanken. Der Psychiater sagte, dass ich ein Gutes Bauchgefühl haben muss, vertrauen entgegen bringen soll. Das ich 24 Std dort auf Station anrufen kann um mich nach Ihm zu erkundigen..das ich mir sicherlich sein sollte, dass dieser Weg gut ist. Ich kann den Termin auch absagen, aber damit hätte ich eine helfende Hand zurück gewiesen.
Wir haben den Platz schneller bekommen, wir standen auf keiner Warteliste.
Wenn man bedenkt, dass die Nachfrage für solche Plätze sehr hoch ist und es pro Gruppe und Station nur 8 Kind sind?! Und wir nun keine 4 Wochen auf die Zusage warten mussten, Wahnsinn oder?
Manchmal schaue ich ihn an und will einfach das alles gut ist.Aber es geht hier nicht um mich. Denn das ich dies will, ist denke ich völlig normal...jeder Mutti will doch das es ihrem Kind/ern gut geht.
Oft spielt er mit anderen Kindern, hat Freude und es geht ihm sichtlich gut. Manchmal steht er aber auch nur einfach daneben, weint, verletzt die anderen bewusst.
Manchmal ist er so groß, da wächst er über sich hinaus...und manchmal ist er so klein wie ein 2 Jähriger.
Nachdem Gespräch mit der Klinik bin ich mir sicher, dass ist eine Gute Entscheidung, auch wenn es für uns Bedeutet das wir uns nicht mehr so sehen und hören wie sonst im Alltag.
Aber er freut sich drauf, dass ihm geholfen wird...das sagt er an Guten Großen Tagen.
Eigentlich habe ich gelernt wie ich mich vor solchen Gefühle schütze...aber bei dem eigenen Kind geht es nicht. Klar macht es mir viel aus, meinen Krümel dorthin zu bringen und den Mut zu haben OHNE IHN nach Hause zu fahren. Aber die andere Seite der Münze ist, dass ich meinem Kind zuschauen müsste, wie es sich weiter und weiter selbst verletzt. Denn aus der Verzweiflung und Ohnmacht seiner Gefühle, beginnt er sich selbst zu verletzen :( Das kann man nicht aushalten...da muss etwas passieren.
Ich möchte mein Kind nicht irgendwann mit Tabletten zugepumpt, oder gar aufgeritzten Pulsadern vorfinden. Solche unaufgearbeiteten Dinge schlummern in einem. Und kommen oft erst viele viele Jahre später noch mal ans Tageslicht.
Ich will für mein Kind, dass es er Freude am Leben hat, der Welt vertrauen kann, sich lieben kann, Freundschaften eingehen möchte...
Das ist mein Ziel...und der Weg dorthin wird erstmal düster....aber da gibt es ein Ziel...eine Perspektive...Und besonders gibt es Hilfe...wäre ich dabei, würde sich Jonas nicht auf die Therapie und Diagnostik einlassen. Schon in der Schwangerschaft musste ihn in verteidigen..immer schon....er hat sich immer schon hinter mir versteckt...das darf er ja auch...aber er soll fühlen, dass er sich selbst auch vertrauen darf.
Licht und Liebe
Lia
Ich darf nicht mit ihm dort bleiben. Ich mache mir Sorgen und Gedanken. Der Psychiater sagte, dass ich ein Gutes Bauchgefühl haben muss, vertrauen entgegen bringen soll. Das ich 24 Std dort auf Station anrufen kann um mich nach Ihm zu erkundigen..das ich mir sicherlich sein sollte, dass dieser Weg gut ist. Ich kann den Termin auch absagen, aber damit hätte ich eine helfende Hand zurück gewiesen.
Wir haben den Platz schneller bekommen, wir standen auf keiner Warteliste.
Wenn man bedenkt, dass die Nachfrage für solche Plätze sehr hoch ist und es pro Gruppe und Station nur 8 Kind sind?! Und wir nun keine 4 Wochen auf die Zusage warten mussten, Wahnsinn oder?
Manchmal schaue ich ihn an und will einfach das alles gut ist.Aber es geht hier nicht um mich. Denn das ich dies will, ist denke ich völlig normal...jeder Mutti will doch das es ihrem Kind/ern gut geht.
Oft spielt er mit anderen Kindern, hat Freude und es geht ihm sichtlich gut. Manchmal steht er aber auch nur einfach daneben, weint, verletzt die anderen bewusst.
Manchmal ist er so groß, da wächst er über sich hinaus...und manchmal ist er so klein wie ein 2 Jähriger.
Nachdem Gespräch mit der Klinik bin ich mir sicher, dass ist eine Gute Entscheidung, auch wenn es für uns Bedeutet das wir uns nicht mehr so sehen und hören wie sonst im Alltag.
Aber er freut sich drauf, dass ihm geholfen wird...das sagt er an Guten Großen Tagen.
Eigentlich habe ich gelernt wie ich mich vor solchen Gefühle schütze...aber bei dem eigenen Kind geht es nicht. Klar macht es mir viel aus, meinen Krümel dorthin zu bringen und den Mut zu haben OHNE IHN nach Hause zu fahren. Aber die andere Seite der Münze ist, dass ich meinem Kind zuschauen müsste, wie es sich weiter und weiter selbst verletzt. Denn aus der Verzweiflung und Ohnmacht seiner Gefühle, beginnt er sich selbst zu verletzen :( Das kann man nicht aushalten...da muss etwas passieren.
Ich möchte mein Kind nicht irgendwann mit Tabletten zugepumpt, oder gar aufgeritzten Pulsadern vorfinden. Solche unaufgearbeiteten Dinge schlummern in einem. Und kommen oft erst viele viele Jahre später noch mal ans Tageslicht.
Ich will für mein Kind, dass es er Freude am Leben hat, der Welt vertrauen kann, sich lieben kann, Freundschaften eingehen möchte...
Das ist mein Ziel...und der Weg dorthin wird erstmal düster....aber da gibt es ein Ziel...eine Perspektive...Und besonders gibt es Hilfe...wäre ich dabei, würde sich Jonas nicht auf die Therapie und Diagnostik einlassen. Schon in der Schwangerschaft musste ihn in verteidigen..immer schon....er hat sich immer schon hinter mir versteckt...das darf er ja auch...aber er soll fühlen, dass er sich selbst auch vertrauen darf.
Licht und Liebe
Lia
Ich möchte Dich unterstützen, Ihr schafft das. Es ist ein guter Weg, wenn Ihr die Chance habt diesen Platz zu bekommen, dass tut es!
AntwortenLöschenGanz aktuell war der 6jährige Sohn einer Bekannten im Kinderzentrum München. Nun ist er drei Wochen zu Hause, es ist gut. Sie kann es noch immer nicht fassen, wieviel es gebracht hat. Sie hat auch noch zwei jüngere Kinder, und würde es sofort wieder tun. Es war schwer, es gab Tränen. Das "ich lass ihn dort" muss schrecklich gewesen sein, die Nächte zu Hause... aber es war gut und richtig, dass der Weg gegangen wurde.
Ich wünsche Dir viel Kraft
liebe Grüsse
Elisabeth