JellyPages.com

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Montag, 15. Oktober 2012

Bin ich allein`?

Bin ich allein?
Einsam bin ich jedenfalls nicht...

Ich kann doch machen was ich will. Wen stört es, wenn ich mir über mein Leben Gedanken mache? Wenn ich mir Bilder und Dinge gestalte und forme?
Wen stört es?!
Ich mache was ich will...und DU wirst mich auch nicht davon abbringen.
Das ist mein Leben, dass sind meine Träume und DICH habe ich nicht gefragt.
Sinnlose Worte, dumme Ratschläge kann ich nicht gebrauchen...
Oder willst Du Dir eines Tages anhören, dass Du an meinem *Leid* Schuld trägst, nur weil ich das gemacht habe, was Du mir geraten hast?!
Nö, denn dann bist Du ja schließlich nicht mehr dafür verantwortlich was ich mache, lebe, denke, fühle..und dann wirst Du mir auch raten *höre doch besser nicht auf andere*

Und nun ein Gefühl
berühre mich mein Leben...









In Liebe Lia



Freitag, 5. Oktober 2012

Spiegelbild

Was braucht man im Leben eigentlich wirklich?
Gestern Abend erinnerte mich an ein Gespräch. Früher habe ich sehr viel über diese Themen nachgedacht. Einige Gedanken dazu findet man hier auf meinem Blog.

Oft trauere ich Zeiten hinterher, die längst vergänglich geworden sind. Menschen, die mir einst sehr Wichtig waren, die ich heute nicht wiedererkennen kann. Alles unterliegt einem Wandel.
Ich wandel mich, die anderen Wandeln sich...die Welt wandelt sich.
Jeder neue Beginn, beinhaltet ein Ende-Ohne ein Ende, kein Beginn...
Manchmal sind solche Gefühle Grund, weshalb ich mich vor Emotionalen Bindungen drücken möchte. Oft mag ich Menschen nicht erst in mein Herz schließen um sie danach wieder zu verlieren.
Irgendwie ist dies eine falsche Strategie, ich weiß....
Aber wie oft wurde ich verlassen? Wie oft davon habe ich Menschen verlassen?
Wie oft verletzt? Enttäuscht?

Kaum angekommen, wird man wieder auf die Seite gedrückt....hey das ist aber doch meine Mitte!!!
Es ging mir gut damit, wenig zu fühlen...aber genug um zu lieben.
Alles verändert sich, eine Tatsache die sich nicht ändern lässt....Welch Wortspiel :) Und doch ist es kein Wortspiel sondern Fakt.
Überall lese ich Zitate, Sprüche und fremde Gedanken : Gib jedem Tag die Chance der schönste Deines Lebens zu werden.
Natürlich hat jeder einzelne Tag eine derart Große Aufmerksamkeit verdient, aber zerrt es nicht auch ganz schön an den Kräften?
Eine Freundin von mir, ist immer unzufrieden, ganz egal wie freundlich das leben zu ihr ist. Sie lehnt es ab...sie sagt Nein und entscheidet sich immer wieder aufs neue dazu.
Ich stand viele male daneben...traurig hat es mich gemacht...das man so derart gegen das Leben rebelliert und es selbst nicht spürt, sondern anderen die Schuld dafür geben will.
Aber was ist, wenn kein anderer potenzieller Schuldner mehr da ist? was dann?

Dann blickt man sich selbst ins Gesicht...und was sieht man?
Ich schätze, dass viele Menschen sich nie selbst ins Gesicht schauen werden. Weil sie es nicht wollen, nicht können oder es nicht wissen werden. Genau wie meine Freundin. Sie lebt das gleiche Trübe Leben nur in einer anderen Form. Die Menschen um sie herum haben sich verändert, aber sie hat es geschafft, dass sie die gleiche Rolle spielen. Ich bin nur noch am Rande in ihrem Leben. Ich konnte nicht mehr mit ihr in einem Boot sitzen, weil wenn ich untergehen will, dann nehme ich nicht bewusst andere Menschen mit. Das liegt mir nicht, das ist nicht meine Absicht.

Oft blickt man eine Fassade an, dass was der Mensch gerne wäre. Oft blicken wir unsere Fassade an.
Und wenn wir genauer hinschauen, würden wir sehen was wir nicht sind.

Irgendwann stand ich vor mir selbst. Blickte mir tief in die Augen und warf mir alle Dinge vor. Am meisten warf ich mir vor, mich selbst zu verraten. Immer wieder aufs Neue..in dem ich zu einem Leben nix sagte, sondern einfach lächelte und glaubte es aussitzen zu können. Doch träumte ich bereits von der Freiheit. Weg von den fiesen gemeinen Menschen, die mir erzählten *je mehr Du zu dir selbst kommst, um so abartiger wirst Du*
Solche Sprüche trafen mich, weil ich von einem anderem Leben träumte. Doch diese Worte ermunterten mich, immer dunkler zu werden. Ich legte meinen Heiligenschein ab, zog die braven Schuhe aus....


 Bis ich dann wieder vor mir stand. Eines Tages sagte das Spiegelbild: lass es uns doch bitte einmal so tun, wie ich es möchte. Vertraue mir bitte dieses eine mal. Nur dieses eine Mal!!!

Ich lächelte den Spiegel an und nickte. Genauso und nicht anders....

Ich nehme das kleine Mädchen an die Hand und sage ihm, dass wir nun weitergehen werden. Es gibt viel zu sehen, viel zu fühlen, viel zu Leben....
Ich bin was ich bin...ein Gesicht mit vielen Fassaden....



Ich bin froh, dass ich mich immer wieder aufs neue Kennenlernen darf.

in LIEBE Lia


Freitag, 28. September 2012

wenn ich tanze

Stille...
ich stecke meine Kopfhörer in die Ohren und lausche der Musik. Irgendwie hat Musik am Morgen den größten Einfluss auf mich...aber sicherlich nicht nur auf mich allein.

Heute früh habe ich Lust zu tanzen...in meinem Liebsten Club, Dunkelheit, Augen zu...fühlen!!!
Ich liebe es zu tanzen...tanzen befreit mich, tanzen hilft mir...manchmal erfasse ich meine Gedanken, oft träume ich dabei...früher habe mit dem tanzen alles hinter mir gelassen. Alles wurde klein und kleiner wenn ich tanzte...meine Welt um mich herum wurde bunt und bunter...
Es war eine andere Welt.
Es war eine Flucht, eine Zuflucht.
Die Jacke der Verantwortung an der Garderobe gegen eine 0815 Nummer getauscht. Keine Uhr, und doch das Zeitgefühl...das eigene Verständnis für Zeit. Ich selbst habe entscheiden, wie lange ich bleibe, wie lange ich tanze und wann ich wiederkommen werde.
Ich brauchte mich nicht zu erklären, ich erklärte mich von selbst. Ohne Worte...
Niemanden hat es interessiert, wer oder was ich bin....ich war da und das reichte. Gespräche über privates gab es nicht. Man philosophierte gemeinsam über den nächsten Morgen, über das selbst sein....über die Welt die uns wieder zu Füßen liegen würde, sobald wir diesen Club verlassen und uns die Sonne küsst. Die Welt in der wir funktionieren müssen, weil es die Welt von uns erwartet.


Oft begrüßte ich die Sonne am Grab meiner Mutter. Wir saßen dort...auf den Kindersitzen aus meinem Wagen. Wortlos auf der Treppe..und wir schauten einen gewaltigen Berg hinunter..hinunter auf das Leben. Bunte Lichter!!!
Mit dieser Welt wollte ich nicht viel zu tun haben.
Sie war oberflächlich, unehrlich und kalt.
Sie war voll mit Ratschlägen und falschen Freunden...leeren Versprechungen und farblosen Illusionen und fremd erträumten Luftschlössern...


Diesen Teil in mir brauche ich.
Ich brauche diese Stille, dieses Gefühl -> für mich...(mit anderen)...ich selbst zu sein.
Schwerelos. Die Tasche der Schuld auf die Wartebank gelegt.

Heute früh....tanze ich....
Im Herzen...
in der Vergangenheit...in meinen bunten Illusionen und meinen selbst erträumten Luftschlössern...

Was berührt mich die Meinung der anderen? Die ja sowieso alles besser wissen. Ich frage mich, wenn sie doch so wundervoll sind, warum haben sie dann keine Auszeichnung? Irgendwie sowas wie, den Orden der Selbstaufopferung, den großen Therapeuten schein. Auszeichnung des Riesen Ratschläge einmaleins...
Wieso leben diese Menschen dann nicht einfach Vorbildlich ihr Leben? Wieso müssen sie ihr Ego stärken indem sie immerzu Gute Taten für andere Vollbringen wollen?
Wenn sie mir wirklich was gutes tun wollen, dann halten sie sich fern mit Ratschlägen, neuen Farben...
Ich verlasse mich auf mich selbst..auf meinen Erfahrungswert...
" Hätte ich besser mal nicht auf Dich gehört"
" ich kann Dir sowas 100 Mal sagen" Bla bla bla...." ich würde, aber"
Ja toll dann macht halt...:)

Sie alle Leben ja aber nicht mein Leben...wobei ich auch oft bezweifle, dass einige von Ihnen Ihr Leben leben. Manche ertränken es im Selbstmitleid, in der Einsamkeit, weil sie sich einsam machten.
Es war Ihre Entscheidung, sich für einen Menschen zu entscheiden, der eine Kälte, Einsamkeit mit sich bringt. Dieser Mensch tut mir Leid, dass er alles und jeden vor den Kopf gestoßen hat um diesen einen Mensch zu schützen. Dieser Mensch war es, der mich anbrüllte...ich solle gehen, ihn machen lassen, er sei alt genug..bla bla bla..jeder lebt sein Leben..bla bla bla Leben a und Leben b...
Leben A fürn Arsch und Leben B für die Bitterkeit in sich selbst.

Ich akzeptierte dieses Anschreien und Ausgrenzen, mehrer Male...mit unterschiedlichen Menschen. Unterschiedliche Schicksale die trotzdem miteinander verbunden waren. Nur wählte jeder dieser Menschen seinen eigenen Weg und der andere seinen eignen Untergang.
Ich akzeptierte es, aber es tat auch verdammt doll weh.

Das was ich derzeit mache. ist aufräumen und die Vergangenheit bunt malen....in dem ich NICHT einfach eine Kiste heraus krame und alles was ich sehe, fühle, denke hineinstopfe oder verdränge, damit ich einfach von nichts weiß.



Und wenn ich tanze....
dann fühle ich....ich danke den Menschen die mich SEIN lassen!!!

Licht und Liebe
Lia



Dienstag, 25. September 2012

Hilfe kommt

Der Termin steht und rückt näher.

Ich darf nicht mit ihm dort bleiben. Ich mache mir Sorgen und Gedanken. Der Psychiater sagte, dass ich ein Gutes Bauchgefühl haben muss, vertrauen entgegen bringen soll. Das ich 24 Std dort auf Station anrufen kann um mich nach Ihm zu erkundigen..das ich mir sicherlich sein sollte, dass dieser Weg gut ist. Ich kann den Termin auch absagen, aber damit hätte ich eine helfende Hand zurück gewiesen.
Wir haben den Platz schneller bekommen, wir standen auf keiner Warteliste.
Wenn man bedenkt, dass die Nachfrage für solche Plätze sehr hoch ist und es pro Gruppe und Station nur 8 Kind sind?! Und wir nun keine 4 Wochen auf die Zusage warten mussten, Wahnsinn oder?

Manchmal schaue ich ihn an und will einfach das alles gut ist.Aber es geht hier nicht um mich. Denn das ich dies will, ist denke ich völlig normal...jeder Mutti will doch das es ihrem Kind/ern gut geht.
Oft spielt er mit anderen Kindern, hat Freude und es geht ihm sichtlich gut. Manchmal steht er aber auch nur einfach daneben, weint, verletzt die anderen bewusst.
Manchmal ist er so groß, da wächst er über sich hinaus...und manchmal ist er so klein wie ein 2 Jähriger.

Nachdem Gespräch mit der Klinik bin ich mir sicher, dass ist eine Gute Entscheidung, auch wenn es für uns Bedeutet das wir uns nicht mehr so sehen und hören wie sonst im Alltag.
Aber er freut sich drauf, dass ihm geholfen wird...das sagt er an Guten Großen Tagen.

Eigentlich habe ich gelernt wie ich mich vor solchen Gefühle schütze...aber bei dem eigenen Kind geht es nicht. Klar macht es mir viel aus, meinen Krümel dorthin zu bringen und den Mut zu haben OHNE IHN nach Hause zu fahren. Aber die andere Seite der Münze ist, dass ich meinem Kind zuschauen müsste, wie es sich weiter und weiter selbst verletzt. Denn aus der Verzweiflung und Ohnmacht seiner Gefühle, beginnt er sich selbst zu verletzen :( Das kann man nicht aushalten...da muss etwas passieren.
Ich möchte mein Kind nicht irgendwann mit Tabletten zugepumpt, oder gar aufgeritzten Pulsadern vorfinden. Solche unaufgearbeiteten Dinge schlummern in einem. Und kommen oft erst viele viele Jahre später noch mal ans Tageslicht.
Ich will für mein Kind, dass es er Freude am Leben hat, der Welt vertrauen kann, sich lieben kann, Freundschaften eingehen möchte...
Das ist mein Ziel...und der Weg dorthin wird erstmal düster....aber da gibt es ein Ziel...eine Perspektive...Und besonders gibt es Hilfe...wäre ich dabei, würde sich Jonas nicht auf die Therapie und Diagnostik einlassen. Schon in der Schwangerschaft musste ihn in verteidigen..immer schon....er hat sich immer schon hinter mir versteckt...das darf er ja auch...aber er soll fühlen, dass er sich selbst auch vertrauen darf.

Licht und Liebe
Lia



Montag, 10. September 2012

Ratschläge...pfff

Warum mischen sich andere Menschen so gerne in das Leben der anderen?
Haben sie wirklich kein eigenes? Haben sich wirklich nichts, was sie an sich selbst kritisieren können?
Oder ist es einfach eine Ablenkung von sich selbst? Denn es ist immer leichter, den Finger auf die anderen zu zeigen und *bäh* zu sagen.
Manchmal aber, so fühle ich, als drücke mir jemand sein *LEID* ins Leben. So Ungefragt...Bla Bla Bla...
Kennt Ihr das? Eine wirkliche Chance hat man nicht, es sei man sagt NEIN!!! Wobei man jedoch riskiert das unser Gegenüber entsetzt sein wird...wie ein Nein?! Und erst Recht los legt...weil man sich sofort verteidigen muss und weil man gerade so arm dran sei und eh nie irgendwer da sei.
Ja schön, dass man selbst gefragt wurde wie es einem selbst geht! Vielleicht ist man ja selbst derjenige, der arm dran ist und dem niemand zuhört? Aber nein, so weit denken gewissen Menschen nicht. Solange man da ist, funktioniert man und solange man funktioniert, kann man den anderen ausquetschen! Ich lasse mich nicht ausquetschen!!!

Die Ratschläge, die zur Zeit auf mich einstürzen kotzen mich wirklich an. Jedes Mal sage ich, dass ich keine 21 mehr sei...und der Witz ist, als ich 21 war, ging es bestimmten Menschen nicht schnell genug, dass ich als Werdende Mama auf eigenen Füßen steh. Noch grad vom Test überrascht, durfte ich die Wohnungsanzeigen durchsuchen...tolles Gefühl!!! Toller Ratschlag....

Ich kann meinen Sohn nicht Ambulant behandeln lassen. Die Tagesklinik hat uns abgelehnt mit der Begründung keine Kompetenzen zu haben und das JEMAND wie mein Sohn nur eine UNRUHE in die Introvertiere Gruppe bringen würde.
Tisch-> Kopf-> Autsch!!!
Auf dem Grillfest am Wochenende ( von der Schule)  haben sich die anderen Eltern  aus der Klasse von uns distanziert?! Als ich sagte, wessen Mutter ich bin, wurde ekelig verlegen gelächelt. Ich habe gespürt, wie sehr Ihnen jetzt auf der Zunge liegt etwas gemeines zum Nachbarn zu sagen.
Doch  Leider blieb die Lia ja dort sitzen und lächelte und umarmte das *nicht beliebte Kind*
Da mussten sie die bösen Worte runterschlucken.
Und solche Menschen wollen mir dann Ratschläge geben? Solche Menschen können mich mal.

Ratschläge...wenn die Menschen es doch so gut wissen, warum ist ihr Leben dann nicht der blühende Sonnenschein???
Ratschläge sind auch nur Schläge...ich brauche sie nicht, sie nerven mich, sie kritisieren mich an Punkten an denen einige nicht mitsprechen können.
Wenn Menschen versuchen, ADHS und Autismus zu erklären. Menschen die damit noch nie in Berührung gekommen sind, sondern  lediglich  eine TV Serie drüber gesehen haben.
Die wissen plötzlich was ICH alles Falsch machen. Cool?! Die mein Kind und mich wenn es hoch kommt, einmal im Jahr für 2 Stunden Live erleben...die wissen es gaaaaanz genau!

Ja ich weiß, diese Menschen machen sich immer nur Sorgen und möchten helfen....was ist aber wenn man nicht drum gebeten hat?
Sehr Liebenswert von ihnen, ihre aufopfernde Art....Aber Hey, es nervt.....


Lia






Samstag, 8. September 2012

To Mum

Ich Liebe Dich Mama
~Ich liebe es von Dir zu träumen, dich umarmen zu können~
Du hast gesagt, ich brauche nicht immer stark sein,
stimmt ich kann nur so stark sein, wie ich bin!!!
In Liebe Lia

Dienstag, 4. September 2012

Ruhe

Ruhe


ich muss es endlich los lassen, dass viele Gedanken machen. Fakt ist, ich möchte wissen was mit meinem Kind los ist. Ich möchte das man meinem Sohn helfen kann, etwas in sich zu verarbeiten, zu klären, mit sich selbst wieder im Einklag sein. 
Zweifle ich...so zweifelt auch mein Kind an mir und der Entscheidung. Jedoch kann ich die Frage auf das WANN derzeit nicht beantworten. Es wird ein Brief kommen, ein Anruf und dann wissen wir wann.
Ich hänge nicht gern in der Luft. Aber wir wollen warten. Wir müssen warten.
Ich vertraue auch darauf, dass es der passende Weg ist. Alles zu seiner Zeit...es kommt wie es kommt.
Wichtig ist, dass es meinem Sohn gut geht. Wenn wir eine Diagnose in der Hand haben und wissen wie es weiter gehen wird. 
Ich versuche uns die Zeit vor der Zeit in der wir getrennt sein werden schön zu gestalten. Auch wenn ich Nachts nicht gut schlafen kann, Fragen über Fragen. Traurigkeit das es soweit kommen musste. 
So fühle ich doch, dass ich ruhiger werde...ich beobachte mehr. 
Es bringt uns alle zusammen. 

Wenn ein kleiner Mensch so in sich selbst gefangen ist. In seinen Denkmustern, seinen Ritualen, seinen Vorstellungen. Alles Neue nicht aushalten kann. Erinnert mich das sehr an...Autismus. Oft erwische ich mich, dass ich versuche mich in meinen Sohn hinein zu denken, und ich kann es nicht. Ich kann seine Muster nicht knacken. Neulich malte er ein Bild. Er teilte das Bild in der Mitte...Links war alles gut und hell und rechts war es dunkel und Unglücklich. Ich fragte ihn auf welcher Seite er stehen würde.
Die Antwort zauberte mir eine Gänsehaut. Er sagte..."rechts bin ich nicht alleine, da habe ich meinen Rex Freund der schubst mich oft wieder nach Links..aber manchmal ist er auch alleine da zieht er mich aus der linken Seite wieder raus"
Ich bin froh das er seinen REX hat...denn über ihn erklärt er mir manchmal einiges...aber es ist kein durchkommen mehr zu ihm. Er macht immer weiter zu. Je älter er wird umso fester macht er die Türen zu sich selbst zu.

Ich lächle, denn so langsam erkenne ich den Sinn meiner Ausbildung. 
Bisher verlief mein Leben immer vorbereitend. 
Diesmal nun auch?! 

Lia



Montag, 3. September 2012

Tatsache

Tatsachen
(wenn andere Menschen einfach mal leise sein könnten)

Verletzend und erschreckend. Ich finde die letzten Wochen einfach nur schrecklich realistisch. Mal wieder!!!
Am liebsten würde ich davon fliegen. An irgendeinen Ort, wo mich der Alltag nicht einholen kann. 
An dem der Alltag Pause macht.
Meine liebste Freundin hat gesagt, ich solle mehr an mich denken!!! Ich war der festen Überzeugung das ich es tue. Die Quittung ist-> mir fehlt die Luft zum Atmen!!! 
Im Wahrsten Sinne des Wortes.

Entscheidungen stürzen auf mich ein. Entscheidungen die schmerzen. Selbst wenn sie sich von alleine treffen, das Gefühl, dass ich gern mit entscheiden würde bleibt. Doch dann kommt ein Loch...eine Verunsicherung! 
Das eigene Kind leiden sehen?! Bricht mir das Herz....in sich selbst gefangen -In meine Spuren getreten!!!
Doch mein Kind über viele Woche in Fremde Hände geben?! In Augenblicken an denen es mich braucht?! In Momenten, in denen ich da sein will?!
Schöne alles verändernde Momente, die eine kleine Kinderseele wieder heller macht. Aber Ohne mich?! 
Wieso muss man Menschen gehen lassen?! Ab wann muss eine Mutter das Kind gehen lassen?! 
Nun, mein Kind soll in die Psychiatrie....die Spuren und die Grausamkeiten aus der Zeit mit seinem Vater heilen. Vater ist wirklich nicht das richtige Wort! Erzeuger!!!
Nun, ich gebe zu...ich bin viel zu befangen. Die Wut auf den Ex, dass er die Kinder mit Lügen und Grausamkeiten abspeist.
Noch vor einiger Zeit, saß ich dort und schrieb Förderpläne, arragierte Treffen mit Frühförderstellen.
Diejenigen die meinen Blog verfolgt haben, wissen...ich war habe Berge versetzt, damit mein Kind nicht auf die Regelschule kommt. Ich habe gegen Wände gesprochen, weil mein Mutterherz gebeten hat *helft uns* und was war? ich habe gegen Wände gesprochen, musste zusehen, wie mein Kind von unfähigen Erziehern als Lernobjekt benutzt wurde. 
Pädagogen in den Lehrjahren sind nicht immer unfähig, sie dürfen Fehler machen, dazu lernen sie. Aber das was im Kindergarten los war....wie oft wurde mein Kind verdächtig? Angeschrien? wisst ihr es noch...eine Stunde Strafe sitzen?! Was habe ich mich damals zerrissen innerlich?! Ich stand genau zwischen den Stühlen. Mutter und Praktikantin zugleich.

Ich wurde belächelt nicht ernst genommen, nur weil ich keinen Stempel auf dem Hintern hatte. Termine. Wartelisten--alle die von Euch die auf eine Hilfreiche Diagnose warten / schon gewartet haben..wissen, was es bedeuten kann. Hilflos...Wut. Umso mehr verstehe ich immer weiter die Eltern, die damals Hilfesuchend eine Begleitung brauchten. Bei Fragen mit den ganzen Stellen....
Leider musste ich nun selbst in die Hand nehmen.
Aber ich bin froh, dass ich mich nie einem überheblichen Lächeln habe abspeisen lassen.

Es geht drunter und drüber mit ihm. 
Fast schon Täglich telefoniere ich mit dem Lehrer. Zwei Mal in der Woche muss ich zur Schule fahren. 
Jede Mutter kann sich vorstellen, wie sehr das schmerzt. Nur der Gedanken daran. Doch was ist, wenn es keinen anderen Weg gibt? Ich suche Wege...nur finde ich nur diesen! Jetzt finde ich nur diesen.

Dieses Bündel trage ich im Herzen. 
Nebenbei wird mir soviel vor die Füße geschmissen. Kälte!!!
Ich..Ich..Ich...
Ich bezogene Menschen, die mir im wahrsten Sinne des Wortes dermaßen auf die Eier gehen. 

Licht und Liebe 
Lia

Donnerstag, 16. August 2012

vergangenheiten

Mache Dir keine Gedanken über Menschen aus der Vergangenheit, denn es gibt Gründe weshalb sie es nicht in die Gegenwart geschafft haben

Diesen Spruch habe ich heute gelesen. Nur jemand schrieb ihn anders...er schrieb sie schafften es nicht in die Zukunft. Aber da wo ich JETZT gerade stehe, ist meine Gegenwart und viele Menschen sind nicht mehr hier oder bei mir. Das hier und jetzt zählt doch. Manche Menschen kommen und verschwinden einfach. Ohne das man sie wirklich groß bemerkt und dann können manche Begegnungen einfach sehr sehr schmerzen. Aber ich denke, dass hat dann etwas mit einem persönlich zu tun! Ich treffe sie, und sie lösen etwas in mir aus. Sie geben mir etwas und oft ist es ihnen ja nicht bewusst!
Über einige denke ich wirklich nicht viel nach. Komischer Weise sind es Menschen die mir eigentlich sehr nahe stehen sollten, tun sie aber dann nicht. Treffe ich auf sie, ist es so fremd...auch wenn wir das gleiche Blut Teilen, die ähnlichen Gene haben, die gleiche Oma, die gleiche Tante, sie Schwestern von meinem Vater sind...oder auch die meiner Mutter. Viel Kontakt gibt es nicht...man sieht sich zu Anlässen, wenn überhaupt. Oder man bekommt, das Leben der anderen innerhalb STATUSMELDUNGEN im Internet mit. ( ich mache keine Werbung, nein nein nein) 

Sie leben Ihr Leben und ich lebe mein Leben. Man kennt die Eckdaten und das war es auch schon, also wer wann geheiratet hat-Wer ein Kind bekommen hat:aber dann hört es auf!!!.
Richtige Familien leben selten unter einem Dach...Es tut mir nicht weh...es ist mir egal..wirklich egal.
Wenn man sich sieht, sieht man sich und wenn nicht, dann halt nicht!

Liebe grüße....

Mittwoch, 1. August 2012

01.08.2012

Es tut weh..es tut weh im Herzen, wenn ich Mamas Bild anschaue.
So lange habe ich sie nicht mehr wirklich gesehen, gesprochen, gespürt, gehört....sie ist schon sehr lange nicht bei  uns. Sie ist fort -->Vor 9 Jahren wurde sie aus unserem Leben gerissen.

Das kleine Mädchen in mir versteht es einfach immer noch nicht. Wenn es nach ihr ginge, würde sie einfach einen Brief an Gott schreiben und Bitten, die Mama einfach wieder aus dem Himmel plumpsen zu lassen.
Wieso eigentlich nicht? Wieso sollte ich keinen Brief schreiben? 
Gerade lese ich die Zeilen -> was willst du machen?! 
NICHTS!!!
Ich werde Nichts tun...denn nichts tun, ist alles tun. Alles ist Nichts und Nichts ist alles....ich tue nichts!!!
Ich schaue das Bild an und lächle...ich fühle...spüre warme Tränen in meinen Augen und lächle...
9 Jahre fühlen sich wie eine Ewigkeit an. 9 Jahre ohne einen geliebten Menschen zu leben, ist eine Ewigkeit. An solchen Tagen wünscht sich das kleine Mädchen Gottes Segen und ich sage ihm, das wir Gottes Segen haben. Alles was wir brauchen haben wir in unserem Herzen. Erinnerungen die uns niemand nehmen wird.
Es werden weitere Jahre folgen...weitere Jahre ohne Mama.
Viele Augenblicke kommen an denen sie einfach fehlen wird...Stunden, in denen ihre Worte Gold Wert sein würden. Momente an denen mich niemand liebevoller in den Arm nehmen könnte, als Mama es tun würde.

Und wann immer ich an solch eine Stunde, solch einen Augenblick oder Moment komme..spüre ich das Mama in meinem Herzen bei mir ist...so wie jetzt auch!!!

Ich bin ich und Du bist Du Mama...
So wie Du vieles entschieden hast, so entscheide ich auch heute. Wann immer Du weshalb geschwiegen hast, so vertraue ich Dir, dass du aus es Liebe getan hast. Ich weiß das Du uns nie verlassen wolltest..und das du uns verlassen hast Mama, war nicht Deine Entscheidung. Ich bin Dir nicht böse, dass Du es nicht verhindern konntest und ich bin mir auch nicht böse drüber, dass ich es auch nicht abhalten oder fern halten konnte.
!!!Nicht mehr!!!
Heute vermisse ich Dich einfach so stark, das ich Dich genau in diesem Moment ganz lebendig in meinem Herzen fühlen kann. 

In Liebe 
Lia

Montag, 25. Juni 2012

Regenbogen

"Ab heute lebe ich einfach in meiner eigenen kleinen Welt. 
Wieso auch nicht?! Gesund wäre es...(für mich)" sagte das kleine Mädchen.

"Ich habe sowieso sehr oft das Gefühl, dass es selten Menschen gibt, die wirklich interessiert an mir sind." sagt der Trotzkopf.  " Es ist wieder einmal wie es einfach ist" sagt der Erwachsene in mir.

Zur Zeit blättere ich mit dem kleinen Mädchen wieder einmal in unserem Buch herum. Es ist viel los..wir gönnen uns vom funktionieren eine Auszeit. Wir schauen zurück, wir schauen auch ins Jetzt! Ich wünsche mir Ruhe...Ruhe in meinem Kopf!
Oft mag ich einfach fort laufen.
Wenn da nicht die Erwachsene Stimme in mir wäre, die sagen würde " woanders ist es aber nicht anders, es liegt an Dir"

Oft will ich es aber nicht verstehen, weshalb ich auf Menschen rein falle..ihnen vertraue und sie mich verletzen. Sie hinter meinem Rücken reden und nach vorne eine Freundschaft spielen. Solche Menschen brauche ich nicht in meinem Leben, solche Menschen will ich nicht in meinem Leben!
Menschen die bewusst versuchen mir den Boden unten den Füßen weg zu zerren...gemeine kalte Menschen!!!Oft glaube ich, sie mögen sich selbst nicht und deshalb sind sie so!!!Oder sie haben einfach nichts anderes..sie suchen förmlich das Leid, mit dem sie durch die Welt laufen können mit einem Durchsichtigen Regenschirm. Nach Aussen signalisieren sie, dass sie unmöglich angesprochen werden wollen...aber innerlich flehen und betteln sie danach. Spielt man das Spiel nicht mit..."Schublade"
Zum gewissen Zeitpunkt wird man dann wieder heraus geholt. Wenn sie etwas wollen, wenn sie etwas brauchen, wenn sie ihrem Kummer dann doch los  werden wollen und sei es nur, dass sie jemanden unbedingt erzählen müssen, dass sie nicht angesprochen wurde, was eigentlich mit ihnen los sei.

Ja manchmal versteht man einfach nicht. Es scheint auch egal zu sein, was man tut...man tut so oder so nicht das passende!

Freundschaften?!
Wo beginnt eine Freundschaft? Wann hört sie auf?!


"Alleine in meiner kleinen fabelhaften Welt." stöhnt das kleine Mädchen in mir, und ich erinnere mich daran wie ich damals auf der Treppe hinterm Haus saß. Ich schaute in den Himmel und beobachtet die Vögel. Wie gut sie es haben, dachte ich damals...sie können einfach Hoch hinaus und verschwinden....
Ich umarme das kleine Mädchen und erzähle ihm, dass bald alles wieder gut sein wird.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Für meinen Liebsten

In der Nacht wenn die Welt Im stillstand steht.
Wirst du mich an dem Ort finden den ich am Besten kenne,. 
Tanzen, Schreien. Zum Mond fliegen- 
DU muss dir keine Sorgen machen. 
Denn ich werde bald zurück kommen.

Und wir bauen Schlösser in den Himmel und in den Sand. 
Kreieren unsere eigene Welt die kein anderer versteht. 
Du belebst mich mit deinen Händen. 
So lang wir fliegen wird diese Welt kein Ende haben. 
Diese Welt wird kein Ende haben.


Am helllichten Tag wirst du mich an deiner Seite finden. 
Versuche mein Bestes zu geben. Versuche die Dinge richtig zu machen. 
Wenn Die Dinge sich wenden. Und da keine Bewegungs ist, außer meiner. 
Wird es mich nicht hart treffen. Denn du lässt mich strahlen.

Und wir bauen Schlösser in den Himmel und in den Sand. 
Kreieren unsere eigene Welt die kein anderer versteht. 
Du belebst mich mit deinen Händen. 
So lang wir fliegen wird diese Welt kein Ende haben. 
Diese Welt wird kein Ende haben.


Ich Liebe Dich 
Deine Lia



Mittwoch, 9. Mai 2012

Sonntag, 6. Mai 2012

Nebel und Licht

An Tagen wie diesen vermisse ich meine Therapeutin die mir sagt, dass ich aufhören soll mich zu verkriechen.
An Tagen wie diesen weiß ich nämlich oft selbst nicht was los ist. Da stecke ich einfach im Nebel.
Manchmal hilft es, wenn ich drüber schreibe....aber leider, sind meine Gedanken ja nicht sofort zu greifen.

Oft bekomme ich dann sogar noch Wut auf mich selbst, denn es gibt keinen Grund so traurig zu sein.
 Jedenfalls nicht im Hier und Jetzt!!!
Wie erkläre ich mir diese Tatsache nun?!

Walpurgisnacht war ich auf einer Feier, mit Drachenkampf und Mittelaltermarkt! Ich vermisse es so sehr...die Freiheit in meinem Kopf, wo es so dunkel ist, dass alles einfach nur strahlend hell in mir wird.

Das Leben ist zu aufregend, als dass man gemütlich darin herumsitzen dürfte
Peter Bamm
Dies ist auch in der Tat ein sehr schönes Zitat.


Licht und Liebe
Lia

Donnerstag, 3. Mai 2012

Zitat des Tages

Leben ist das aller seltenste in der Welt,
die meisten Menschen existieren nur

Oscar Wilde

Selbstverrat

Gibt es das?  Selbstverrat?
Ja!!!
Wenn man sich selbst etwas vormacht, nicht aufrichtig sich selbst gegenüber ist. Man ja zu Dingen sagt, selbst wenn man NEIN meint! Oder wenn man nicht auf die eigene innere Stimme hört, sie missachtet oder gar verdrängen möchte! Wenn man das rote Shirt anzieht, obwohl man schwarz lieber mag.
Wenn man drüber nachdenkt, ob andere Dich mögen und man beginnt sich zu verstellen. 

Da geht doch gleich ein Loch auf....tief unter mir....
Ich bin wütend!!! 
Manchmal will ich zurück...in eine Zeit, in der ich über das alles nicht mehr nachgedacht habe. Ich weiß, dass man sein Leben vorwärts leben sollte....aber ich mag es Rückwärts zu schauen....es ist einfach so! Meine Vergangenheit ist etwas das ich gelebt habe....und ich schaue, ob sie mich glücklich gemacht hat oder wie ich es nicht mehr haben mag!!!
Eine Zeit in der ich Urlaub hatte...Urlaub von Selbstzweifeln, Urlaub...Urlaub von mir selbst!

Eine Freundin fragte mich gestern, ob ich schlecht drauf sei!!! Ich war nicht ehrlich......ich bin schlecht drauf, denn ich stehe mir wieder am meisten selbst im Weg rum. Ich lege mir die Steine hin über die ich stolpern WILL.....scheinbar will ich das ja, weil ich die Pessimistin in mir bin....und gegen alles und wirklich jeden rebellieren will, der mir etwas gutes tun will.
Warum nur? warum bin ich so? wieso akzeptiere ich nicht einfach, dass ich Glücklich bin und es sein darf`?!

Selbstverrat, das kleine Mädchen in mir sagt : hör einfach nicht drauf!!!
Ja wenn es so leicht wäre, würde ich das machen.

Lia

Dienstag, 17. April 2012

Gedanken

Das Leben geht seinen eigenen Weg?
Damit würde es sich halbwegs erklären, warum alles so ist wie es ist.
 Aber lebe ich in den Tag hinein, fühlt es sich so an, als hätte ich die Verantwortung abgegeben-An etwas, dass nicht mal greifbar ist!
In einem Buch stand geschrieben, dass es den Zufall in Wirklichkeit nicht geben kann. Wenn ich an Gottes Segen zurück denke, war es dann Schicksal oder Zufall?! 
Schicksal das ich den beiden jungen Männern über den Weg gelaufen bin? Und Zufall, dass sie mich "gesehen" haben?! 
Ich traf auch schon einmal eine Frau in einem Bus. Wir sprachen über das Leben, die Liebe und das dass man keine Zeit verschwenden sollte. Dieser Dialog passte 1 zu 1 in meine derzeitige Situation. Ja wollte mir da wer was sagen? oder war es einfach Zufall, dass ich neben ihr Platz nahm und wir sprachen?! Gibt Zufälle? 
Es gibt viele Bücher. In jedem dieser Bücher steht etwas anderes geschrieben. Es gibt diesen Glauben und diesen, diese Meinung und diese...


Wie auch immer...das ist so ein wunderbares Geheimnis oder? umso mehr ich versuche eine Antwort zu finden desto kleiner die Chance ihr über den Weg zu laufen.


Die Antwort könnte ja alles oder nichts sein...und doch nur das, was ich glaube und wahrhaben will? 


 Ob hell oder dunkel....ob Schatten, Sturm, Flut, Ebbe...Leben!!!


Licht und Liebe


Lia

Montag, 16. April 2012

Melodie




I swim too far, fly too high
I forgot to say goodbye
I read your book with my eye
it was fun, but still i cry
I throw it out, in your head
keep it there, while you're sad


habt einen schönen Tag


Lia

Samstag, 14. April 2012

Ich pflück mir einen Traum

Mal gibt es viel ,mal gibt es wenig. Von allem, immer und überall....
Oft denke ich ein perfektes Maß gibt es so nicht. Viele Menschen streben danach, setzen es sich als Ziel. Oft fühle ich aber...umso perfekter ich sein möchte umso schlimmer mache ich alles. Dann scheine ich alles andere als *perfekt* zu sein.
Perfekt..pfft...wer will eigentlich schon perfekt sein, wir sind doch eigentlich nur darum bemüht, Dinge richtig zu machen. Doch für wen? Für mich selbst? 
Eigentlich ja...Es geht ja irgendwie immer um einen selbst:Selbst dann, wenn wir meinen wir tuen dies für andere...aber Wir entscheiden..wir sind es die es Tun...oder nicht tun. 


Nachdem das kleine Mädchen mit mir unser schönes Buch betrachtet hat, fragte ich was wir nun tun wollen.
Ich fühlte Bilder...Bunte Bilder. Ich sah meine kleine Welt in einer neuen Form, aus einer anderen Perspektive.


Ich geh mir einen Traum pflücken. Aber nicht irgendeinen...nein MEINEN


Manche Dinge sollte man einfach TUN, statt nur über sie zu reden...




In Liebe Lia
Auf gehts

Montag, 9. April 2012

Sometimes my Life is a Fairytale

Es ist wieder einmal die Phase in der das kleine Mädchen ihr Geschichtenbuch aus der Tasche gezogen hat und will dass wir es uns anschauen. Es ist der Meinung, dass es immer etwas zu sehen gibt und zu jedem unbekannten Gefühl gäbe es eine Geschichte, ein Bild oder auch eine Melodie.....und wer verstehen will, der soll es auch....
*Sometimes my Life is a Fairytaile* 



Mein überalles geliebter Schatten!!!

Lia







Mittwoch, 4. April 2012

Alles Lüge

Sie haben alle geschwiegen...geschwiegen und gelächelt.

Bis heute habe ich es nicht verstanden. Wirklich nicht....alle unausgesprochenen Worte hingen in der Luft und nahmen einem die Luft zum atmen. Starre, kalte Blicke trafen sich.Kälte....
Egal wer mich gefragt hat, ich habe gelogen....ich habe gelogen genau wie sie....die Wahrheit wollte niemand hören, sie wollten die Lüge hören. Ihre Lüge...nicht meine!!!
Das Mädchen in mir tobt oft vor Zorn und Wut...wenn es wieder Blätter bemalt und ihr in den Sinn kommt....Sie haben den falschen beschützt.
Für sie war ich die *kranke* die einen Menschen beschmutzen will.

Es gab SIE und es gab mich.  Sie planten mein Leben, sie verplanten mich....Alles Lüge!!!

Ich saß daneben, mit einem Haufen, weißer Blätter..bunte Stifte und wollte sie nicht mehr bemalen. Auch sprach das kleine Mädchen in mir nicht mehr mit mir....sie hatte mich gebeten, einfach zu gehen. Sie war der Meinung, dass ich dies alles nicht nötig habe und weil ich nicht auf sie gehört habe, ging sie.
Und so wurde ich einfach nur Einsamer..einsamer als ich je sein wollte.
Wenn ich sie beobachtete wie sie lachten und sich über ihr Leben unterhielten, schmerzte es in meiner Brust. Sie waren so gespielt Glücklich. Jeder beschützte den anderen, mit ihren Lügen. Sie belogen sich selbst um eine heile Welt aufrecht zu erhalten, die es nie gab.
Die Tochter des Hauses klammerte sich an ihre Eltern, wie ein kleines Mädchen. Sie hasste mich...ich fühlte ihren Hass in meinem Nacken, wenn sie an mir vorbei ging. Ich fühlte, dass alles an Emotionen mir gegenüber nur darin bestand, mich *krank* erscheinen zu lassen. Mich zu hassen. Es war ihre Familie. Diese Familie redete mir ein, keine eigene zu haben. Sie verletzten meinen Vater, meine Tote Mutter mit ihren Worten und Ansichten.
Wenn es mir zuviel wurde, fuhr ich einfach zum Grab meiner Mutter. Saß dort Stundenlang bis in die Nacht hinein. Auf der kalten Treppe und schaute aufs Tal hinab. Ich war bei meiner Mutter. Das war das einzige was zählte. Und ich schwieg. Ich hätte kreischen können, dass der Tod sie mir genommen hat.
So besuchte ich den Tod. Seine Welt...Beziehungsweise seine Welt in unserer Welt. Den Friedhof.
Oft saß ich dort und lauschte der Stille, der Ruhe...beobachtete die Raben, wartete auf die Rehe und blieb.
Er war mir eine Antwort schuldig. Ich war mir eine Antwort schuldig...
In Gedanken malte ich Bilder, erfand freundliche Melodien...suchte Zuflucht...weinte und erfreute mich an den wunderschönen Erinnerungen an meine Mutter und an meine Familie. Sie waren so sehr lebendig..wir waren Lebendig, Mama, Papa, meine Schwestern und ich....lebendig in meinem Herzen.

Er fand mich immer und überall. Er drohte mir, er zog mich an den Armen und brachte mich zurück. In SEIN HAUS, zu seiner Familie....aber ich hatte im Herzen schon längst abgeschlossen mit ihm. Ich hätte es nur noch sagen müssen. Nein ich habe es gesagt und er hat mir nicht geglaubt, sie alle haben es mir nicht geglaubt. Mich zurück gebracht, ausgelacht, belächelt, meine Kinder genommen. Sie wussten, dass ich ohne sie nicht gehen würde. Und die Tochter des Hauses lachte und lächelte und erfreute sich an meinen Tränen.

Eines Tages...............bin ich Frei...Frei wie ein Vogel...das schwor ich mir, dass versprach ich meiner Familie im Herzen. Ich schrieb mit einem Freund. Immer wieder erzählte ich ihm alles...dort war ich lebendig, genau wie auf dem Friedhof und so nahm ich es mit. Trug schwarz!!! Um mich zu erinnern, dass ich Leben will!!
Innerlich lachte ich schon, bei dem Gedanken daran, dass ich das Haus verlassen werde und in eine neue Zukunft laufe...in Gedanken rannte ich, lief und lief bis ist ausser Atem war...ich konnte es nicht mehr erwarten, dass ich endlich weg von ihnen sein würde...weg und frei..allein und ohne sie...meiner Kinder und ich..FREI!!! Und diesmal würde er mich nicht wieder zurück holen...

Ich bekam Gottes Segen! Und auf.....

Warum ich es schreibe? Weil ich mir das schöne vor Augen halten möchte.
Das was ich jetzt Lebe...ich habe wundervolle Kinder mitgenommen, meinen Mann wiedergefunden und geheiratet und meinen 3 Sohn bekommen. Ich habe nie wieder etwas von dem Haus und seinen Leuten gehört. Meinen Kinder tat es weh, dass sich ihr Erzeuger nie wieder gemeldet hat...aber er braucht sie nicht mit Lebendigkeit enttäuschen. Er hat zu oft Dinge versprochen und sie nicht gehalten, er hat sie mit in seine Lügen hinein gezogen....
Meine Kinder brauchen keinen Lügner in ihrem Leben.

Die Tochter des Hauses hat einfach das was sie immer wollte, sie kann also aufhören mich zu hassen.
Sie leben heute ihr Leben und ich Lebe meines...sie leben sicherlich einfach weiter in ihren Lügen und sind Glücklich damit. Manchmal glaube ich, haben sie noch nicht bemerkt, dass wir nicht mehr da sind.


(An dieser Stelle wäre es Zeit meinem Mann zu sagen, wie sehr ich ihn Liebe...aber nicht in diesem Post)

Lia


Montag, 2. April 2012

Buntes

Wo bist Du? Verlassen hast Du mich nicht, aber wo bist Du?



In meinem Herzen fällst Du nieder
Und beginnst ICH zu verstehen
Ich gab Dir Träume
Gab Dir Liebe
Doch wo bist Du hin? wann habe ich Dich das letzte mal gesehen?

Ich erkenne Dich klar, kann ich fühlen. Doch ich kann Dich mehr greifen, dich zu mir holen. 



Leider habe ich nie wirklich mitbekommen, dass sich unsere Wege getrennt habe. Ich bin einfach nur meinen Weg weitergegangen und spüre wie sehr mir meine Depressionen oft die Sicht versperren. Ich halte soviel schönes in meinen Händen, hoch ins Licht. Das kleine Mädchen greift nach meiner Hand...und ich habe beschlossen....
Stärke...ich will nicht stärker sein als ich es bin. Manchmal glaube ich, wenn man versucht stark zu sein, ist man alles...aber nicht stark. Heute erinnerte ich mich an *Gottes Segen* Du erinnerst Dich? Die Punks, die mir dazu verholfen haben ein wundervolles Leben zu Leben? Gottes Segen, als ich Angst um meine Gesundheit hatte?
Heute habe ich es mir wieder in Erinnerung gerufen...ja es ist schwer...es kann ein sehr einsamer Weg sein, aber niemand hat je behauptet, dass es einfach werden würde. Ein schöner Weg...eine schöne Reise, denn das bin ICH!!!
Ich komme immer wieder bei mir selbst an. Doch in der letzten Zeit spüre ich, dass ich mich Kreis drehe..wieso?
Was habe ich nicht gesehen? was habe ich übersehen....mein kleines Ich bin Ich ist da...

Richtig...ich habe die schönen Dinge nicht immer so beachtet, weil die dunklen in diesem Jungen Jahr schon überwiegen. 
Ich lächel...es gibt Bunte Bilder...Bunte weiße Blätter....es gibt Luftschlösser und erfüllte Träume....es gibt Wackelpudding zum drin rum stochern. Lächel...dies ist alles ist ein lächeln Wert.  Oft mag ich mich nicht, dass ich bei all meinem Glück immer noch traurig erscheine. Frage ich das Mädchen in mir, bekomme ich keine Antwort....sie zuckt glaube ich mit den Schultern und ist der Ansicht, dass es einfach so ist, wie es ist! 

*nicht immer bekommen wir das was wir wollten, aber oft!!!*
husch husch Depression ab ins Bettchen...ruh Dich aus.

Licht und Liebe
Lia




Samstag, 31. März 2012

Handabdruck




Dem kleinen Mädchen in mir sagte ich einst:
"Wenn Du auch nur einen Bruchteil behälst, von der Offenheit und dem Vertrauen mit dem Du Deiner Welt gegenüber trittst, dann bist Du nie vergebens dieses Kind gewesen." und das Kind in mir sagte : Glück ist nicht käuflich, wir bekommen es geschenkt!



Heute sagte ich zu meinem Vater, dass alles Sinn macht. 
Er ist der Meinung, dass viele Dingen einfach keinen Sinn ergeben.
Stimmt, nicht immer ist der Sinn sichtbar oder greifbar...und der Tod meiner Mutter ergibt auch keinen Sinn.


Ich möchte mir die Zukunft bunt malen, doch irgendwie wurde mir heut früh bewusst ohne das Buch der Vergangenheit geht es nicht. Es gehört zu mir....ich werde nur weitere Kapitel schreiben.
Aus dem gestern lerne ich. (hoffe ich doch)
Neben mir liegt das Bild meiner Nichte. Sie lächelt mich an. Lebensfroh und Lebensbejahend. Ich erinnere mich an dieses lächeln.
Mit solch einem ähnlichen Lächeln habe ich früher immer gegackert und Geheimnisse erzählt. Heute sind wir die großen und lassen uns von der Lebenskraft der kleinen anstecken. 


Ein weißes Blatt.
Als Teenie hatte ich viele weiße Blätter. Ich habe sie mit Plänen und Geheimplänen bemalt und beschrieben. Aber eigentlich sahen diese Blätter so aus wie mein Blog. Durcheinander..früher habe ich die weißen Blätter aber auch  zerfetzt, weil mir das was ich dort sah nicht gefallen hat. So wie die Tatsache, dass sich mein Buch der Vergangenheit mit Sicherheit nicht einfach so in meinen Rucksack stecken lassen wird.
Okay...so trage ich es...halte es hoch ins Licht.


Ich fühle ein kleines Mädchen in mir lachen...kichern...
Sie ist froh...wieder neue weiße Blätter. Als Kind liebte ich es, meine Handabdrücke aufzuzeichnen...ich wollte überall ein Abdruck hinterlassen. Sehr interessant fand ich meinen ganzen Linien die sich auf meiner Handfläche abzeichneten. So fand ich neulich in meiner Kindergarten Mappe, einen solchen Abdruck. Ich musste lächeln...


Lia



Freitag, 30. März 2012

Bunt

Das Leben lässt sich nur Rückwärts verstehen.
Oft.
Die Zukunft ist noch nicht bunt, nicht farblich, nicht greifbar nur, nur verschwommen und verträumt. 
Wenn der Tod sich immer wieder meldet, dann tue ich halt das was er von will!!! Ich fühle mich so sterblich und darin erkenne was ich leben und erleben möchte.


Ich versuche dem kleinen Mädchen in mir zu sagen, dass wir das Buch zur Seite legen und uns ein neues anschauen werden. 
Wir werden es uns später wieder anschauen....


Ich werde eine neue Vergangenheit schreiben...ich färbe sie mir bunt....ich greife nach dem Morgen und wärme mich nach der kalten Zeit.
Inzwischen bin ich an meinen Tiefgang gewöhnt. Es ist Okay...es darf sein. Es vervollständigt mich..es erneuert mich.


Auf..
Ich greife mein Päckchen, stecke es in meinen Rucksack...schnüre meine Stiefel, wisch die Tränen fort und schaue mich um.
Neue Ziele, neue Möglichkeiten....BUNT!!!


In liebe Lia

Tage des Wassers

Ein Engel saß am Ufer
ein Flügel war gebrochen
und der Engel weinte
denn er konnte nicht zurück

Und so saß er Tag um Tag
90 Nächte schlief er nicht
Die Bäume schüttelten ihr Laub
und der Frost hielt Einzug
ließ das Wasser erstarren
Der See wurde zum Spiegel
und die Tränen des Engels
gefroren noch im Fallen
zersprangen auf dem Eis

Ein zweites Wesen blieb am See zurück
als der Frost das Wasser stahl
Es war ein schwarzer Schwan
Er hörte die Tränen des Engels
wie sie als Eiskristalle zersprangen
Der Schwan war alt
und er wußte
es war sein letzter Winter
Er hatte Mitleid mit dem Engel
und gab ihm einen seiner schwarzen Flügel

Zum Abschied küsste der Engel den Schwan
und diesmal gefroren seine Tränen nicht
Der Engel flog davon
Der Schwan blieb zurück
Er weinte nicht,
denn er wußte
dass er als Teil des Engels
ewig leben würde
und fortan alles, was sich bewegt
niemals mehr zu Boden
sinken müsse.
Und er konnte den Engel sehen,
wie er immer höher flog.
Die Tage des Wassers
hinter sich zurück ließ.

Goethes Erben-Tage des Wassers

Donnerstag, 29. März 2012

4

Irgendwie schleicht das Thema Leben und Tod durch mein Jahr...durch mein Leben, durch mich! Wieso nur? Schon den ganzen Tag versuche ich meine Gedanken in Worte zu fassen. Ich schaffe es nicht.

Ich bin erleichtert, enttäuscht, wach,nachdenklich,lebendig, depressiv...
Fast hätte ich schon wieder einen Menschen verloren. Mein Papa hatte einen Herzinfarkt. Ich habe Mamas Bild fest umarmt und mich für seine 2 Chance bedankt. Ich bin mir sicher sie hat es nicht zugelassen, dass er uns verlässt. 
Ich habe schon so viele Menschen verloren. Nicht immer durch den Tod. Nein vielmehr, weil man sich auseinander gelebt hat. Ohne das man es bemerkt hat, weil man nicht mehr gesprochen hat.

Mein Herz....
Ich hatte Angst. Ich habe Angst. 
Ich habe mich erinnert, wie meine Mutter ihren letzten Geburtstag gefeiert hat. Sie hat uns alle zusammen geführt.
Meine Mutter wollte uns lebendig zueinander bringen...lebendig lachend mit uns auseinander gehen... Das hat sie geschafft. Sie hasste Trauerfeiern....ich mag sie auch nicht sonderlich. Es viel schöner sich lebendig zu sehen. Einige Menschen werde ich nun einfach verlassen, sie fallen ab...denn sie haben bewiesen ihr wahres Gesicht gezeigt und damit bewiesen, wie ihre Anteilnahme ausschaut. Ich mache mir nicht aus Worten.
SAGEN, kann man viel....um etwas zu tun, fehlt es vielen an Antrieb. 
Ich meine, den Herzinfarkt meines Vater als Grund nehmen um mit mir telefonieren zu wollen, aber sich dann bei mir das Herz ausschütten über die eigenen Probleme und Sorgen ohne gefragt zu haben..ob ich überhaupt im Stande dazu bin? Viele wollen doch einfach nur über sich und über sich und über sich reden.

Wir sind 4. Mit Männern und Kindern....4 meine Glückszahl...wir haben geschworen uns zu halten...und ich würde jeden von Euch wieder verletzten, damit wir danach wieder wir sein können. 

In Liebe Lia



Freitag, 2. März 2012

Menschlich-Krank

Menschlich-Krank...so könnte doch mein neues Motto meines Blogs sein?
Nein? Ja? ich finde es passend >Menschlich-Krank ist super<


Diese Nacht während ich schlief dachte ich nach. Wer bin ich eigentlich`?
Fang ich doch mal an:
Ich bin die die immer zu spät kommt, ich bin die die lacht wenn  sie es nicht darf.
Ja genau, wenn ich weiß eigentlich sollte ich nun nicht lachen, muss ich komischer Weise erst Recht lachen. Ich bin, die die sich tausend mal umzieht, bevor ich das Haus verlasse. Glaubt mir, mein Mann liebt diese kleine Macke,seit kurzem sagt er nämlich schon nichts mehr. 
Ich könnte Stunden lang Musik hören und träumen. Ich telefoniere gern Stunden lang und spiele dabei das perfekte Hausfrauen Spiel. Kennt ihr das? Man bildet sich ein, eine perfekte Hausfrau zu sein, natürlich wird der Freundin am Telefon erzählt wie schlimm das putzen, kochen, waschen, einkaufen, aufräumen eigentlich sei. Man meckert dann gemeinsam über alles und jeden Allesliegelasser.
Meine Schwester sagte einst zu mir : Die Männer seien wie Schlangen, da wo sie stehen, verliere sie ihre zweite Haut: Natürlich meinte sie damit, die Hose auf links gekrempelt auf dem Boden vor dem Sofa:D
Ich bin die, die gerne zuhört und schweigt.
Ich schaue mir gern andere Menschen an, wie sie ausschauen, wenn sie lachen..reden...staunen...ebenso interpretiere und kommentiere ich so manche Szene beim einkaufen, während ich ein Pärchen beim Diskutieren beobachte. Das macht Spaß....oder ich versuche Dinge vorauszusagen, wie *Wetten dass*
"Wetten das der Typ gleich ausrutscht weil er seine Füße nicht heben kann beim gehen?"
Ich Analysiere total gern...
Mehr sollte ich aber wirklich noch nicht über mich schreiben...immerhin ist der ein oder andere gerade dabei mich neu kennen zu lernen oder er lernt mich genau in diesem Augenblick kennen?!
Neulich sagte ich....ich sei Schubladen Flexibel...ich bin es auch...
Ich stifte gerne Verwirrung pur, besonders wenn es um mich geht. Ich glaube fast ich versuche damit es zu verbergen...früher habe ich aus Unsicherheit heraus gelacht...
Heute achte ich darauf, wann andere Menschen versuchen ihre Unsicherheit mit lachen zu verbergen...kennt ihr diese lache?!
Meistens halten sie sich dabei sogar die Hand vor den Mund...oder schauen beschämt zu Seite.
Ich glaube, genau in diesem Moment haben sie die Wahrheit sogar gesagt..und versuchen dann es ins lächerliche zu ziehen, solange bis der Funken des gegenüber hinüber springt, der signalisiert, dass es eigentlich ja nicht so schlimm sei.
Körpersprache...
Oh, ich bin die die gerne Körpersprache ließt und für sich selbst analysiert.


Was ich aber wirklich nicht leiden kann, sind so indirekte Fragen. Statt das ein Mensch einfach fragt heißt es : haha ( hier wieder das alles verbergende kichern) wie komme ich jetzt bloß da und da hin? Ich habe es ja nicht so gut wie Du und das Auto vor der Türe stehen und soviel Zeit wie Du habe ich auch nicht.
Ja was WILL denn dieser Mensch nun bloß von mir?
Manchmal ignoriere ich sowas bewusst. Wer nicht Fragt, hat Pech!!! Oder eine Antwort wie : ja stimmt, ich habe wirklich Glück und das Auto vor der Türe stehen, ich kann also immer schnell mal da und da hin...
Ob das gemein ist? nein es ist meine Art des Sarkasmus....ich bin nämlich Sarkastisch und ich bin es nämlich auch gern.
Aber ich bin...
ja...
Ich mag gerne:
Tapete von der Wand abspachteln
Sand durch meine Hände gleiten
im Wackelpudding stochern
versuchen die Sterne mit dem Finger zu berühren
so tun als würde ich schlafen 




Und das alles ist noch lange nicht Alles...
Menschlich-Krank passt doch wirklich als neues Motto, oder nicht?

Donnerstag, 1. März 2012

Schatten

Gestern Tee und heute?
Ich verstehe fast selbst nicht, weshalb ich so nachdenklich bin. Nachdenken...man denkt nach...nach gedacht!!! Was auch immer, ich muss nicht jedes Wort für mich auseinander fetzen und nicht jedes Gefühl muss tausend mal rum gedreht werden. 
Aber wieso eigentlich nicht?!
Wortklauberei....
Brauche ich das? Nein, warum tue ich es dann?!Vielleicht sollte ich mir angewöhnen ohne da ein oder andere einfach weiter zu laufen.

Heute möchte ich von einem meiner Schatten schreiben.
Ein sehr liebervoller Schatten, der mich einfach begleitet. Er ist da und ich fühle diesen Schatten und er erinnert mich immer wieder an etwas zurück. Manchmal lächel ich, wenn ich meinen Schatten fühle, manchmal fühle ich mich hilflos, weil je nachdem wann er anklopft, habe ich keine Zeit für diesen Schatten...möchte mich nicht so fühlen!!!
Doch habe ich diesem Gefühl sehr viel zu verdanken....
Eine Menge...eine Riesen Menge...
Ich gebe meinem Schatten einen Kuss....ich möchte diesen Schatten nicht gehen lassen, aber von Zeit zu Zeit muss ich mich von ihm verabschieden. Der Schatten, der mir in meiner Einsamkeit einfach beistand...der da war, ungefragt oder gefragt.
Aber er ist mir doch garnichts schuldig....oder bin ich ihm etwas schuldig?!
Was ist das bloß...ein Schatten?! Wo Licht ist, ist auch Schatten.... mein Schatten gehört in meine Vergangenheit. Wie ein Buch mit Sieben Siegeln. 
Meine Vergangenheit ist nicht die schönste, aber sie ist nunmal meine Vergangenheit. Sie gehört zu mir und nichts könnte dies ungeschehen machen. Oft habe ich mir Dinge schön geredet, ausgeredet, eingeredet und verteidigt und bekämpft. Doch eines habe ich nie verloren...
Eigentlich kann ich es mir garnicht übel nehmen, dass ich ein immer kritischer und Sicherheitsliebender Mensch bin. Ich gebe nicht gerne die Verantwortung für mich und mein eigenes Leben aus den Händen....ich stehe hier...dort wo ich stehe...und von da aus gehe ich....stehe ich, sitze ich, lache ich, weine ich.


Es ist doch alles einfach nur Menschlich-Krank:)


Manchmal frage ich mich wirklich, wirkt mein Blog auf einige etwas...ja krank? Bedrohlich? weil er so düster ist? Oder ist er vielleicht einfach nur Lebendig...???




Still und sanft begleitest Du mich,
im Herzen halte ich Dich geborgen.
Auf deiner Reise zeigstest Du mir Schmerz und Sehnsucht...doch sie trieb mich an....


Du bist das halbe stolze Herz, Du bist der Schatten einer Lichgestalt....das was ich fühle, verdanke ich Dir...ich danke Dir für deine Liebe, Deine Nähe, Dein Herz, Deine Wärme, Deine Zärtlichkeit, Deine Geduld, Dein Verständnis, Deine stillen Worte, Deine versteckten Blicke....und dafür was ich heute bin.


Deine Lia




 

Mittwoch, 29. Februar 2012

Tee

So schreibt eben jeder seine eigene Geschichte...manchmal glaube ich, dass man sich immer nur ein wenig von sich selbst entfernt. Ja ich bin mir sicher, es ist in meinem Fall auch ganz gut. Ich reflektiere mich selbst und schaue ob ich das lebe, was ich leben will.
Dieser Blog hier, ist nicht anders...Wir treffen Menschen und sie begleiten uns...so werden einige meinen Blog gelesen haben und andere lesen ihn schon nicht mehr. 
Ich werde keinen neuen Blog eröffnen?! Wozu? Warum sollte ich dies tun?
Wir gehen immer wieder neue Wege und entweder man begleitet mich auf diesem Weg oder man lässt es bleiben.
Entscheidet also selbst...


Lass uns einfach einen Tee trinken.
In der kalten Jahreszeit trinke ich sehr gern warmen Tee. Kuschel mich gern dazu unter eine warme Decke und starre Löcher in die Luft, während ich gegen den Wasserdampf puste.


Wenn jeder seine eigene Geschichte schreibt, dann würde ich behaupten, dass ich schon mindestens ein halbes Buch gefüllt bekommen würde. Ich denke an eine Zeit zurück in der ich von diesem Leben hier nur träumen durfte. 
Da habe ich mich versteckt aus der Angst heraus, dass es immer Menschen gibt die einen ja nicht mögen. Ja früher habe ich mich angepasst und habe immerzu gelächelt und meine Meinung runter geschluckt. Komischer weise, hatte ich damals mehr Freunde...wobei ich heute bezweifle, dass sie FREUNDE waren?! ich war da und habe meinen Mund gehalten.
Dabei ist es doch total wichtig....also ich meine, dass was wir nicht aussprechen und denken....unsere Gedanken.
Früher nannten mich einige Krank. Ja ich bin es vielleicht auch..., ab wann ist man krank?!
Wenn man plötzlich nicht mehr in das kleine Förmchen passt? 
Wie hätte mein zweiter Blog denn ausgesehen?
Vielleicht eine andere Art von Tagebuch?
Eine Selbstunterhaltung?


Nun sagte ich meiner Freundin, dass Gott sicherlich nicht immer gerecht ist. Vielleicht trifft er auch manchmal unüberlegt Entscheidungen? Voreilig?!
Ich bin in diesem Sinne ja alles andere als Gott Gläubig....aber ich lasse anderen ihren Glauben, denn man braucht einen....brauchen?! Nein ich denke, es lebt sich einfacher wenn man an etwas glauben kann.
Als Kind glaubte ich, die Welt sei Rosa...behütet und beschützt und nie würde ein Mensch sterben und von mir gehen. Ich glaubte auch, dass ich immer klein bleiben kann. Ich wollte einen Bauern heiraten, der sollte eine Maggie Fabrik haben und überhaupt, alles was auf meiner Seite der Fensterscheibe war...gehörte mir! Ich glaubte, dass es nie Krieg geben würde und wenn ich einen Zahn verliere, dass die Zahnfee kommt. Ich glaubte, dass der Hewelmann wirklich mit seinem Bett davon geflogen ist und Nils Holgerson wirklich zu einem Zwerg gezaubert wurde, weil er Tiere geärgert hat.




Aber niemand ist her gekommen und hat mir meinen Glauben zerstört. Ich mochte meine kleine Welt..und sie wurde immer größer und größer...
Ich traf auf Menschen und auf ihre Schicksale...und als Teenie wurde mir bewusst..so Rosa ist die Welt nicht. Und ich wollte sie mir auch nicht mehr bunt malen...ich ließ sie wie sie war und versuchte nur hier und da etwas zu verändern....geschafft habe ich es nie wirklich...aber immerhin habe ich es versucht..


ja ich würde fast sagen, ich bin depressiv...aber wie heißt es in einem Lied..?
Nur die richtig Depressiven Menschen sind wach genug und verstehen es zu leben? Ja nun ließe sich drüber streiten...


diesmal sagt mein Blog nicht wirklich etwas aus oder?


Lia



Dienstag, 28. Februar 2012

Sonnenstrahl

Irgendwie habe ich darüber nachgedacht einen neuen Blog zu schreiben. Dieser hier, passt er noch zu mir? Ich meine vor einiger Zeit konnte ich viel über meine Arbeit berichten und dies habe ich auch gerne getan. Aber zur Zeit mache ich irgendwie eine Phase durch....ach ich weiß auch nicht!!!
Ich finde ja immer, alles verändert und erneuert sich stetig...warum nicht also auch mein Blog?!
Warum nicht einfach?
Ja, weil ich selbst darüber nachdenke....was sich da in mir verändert! Es fühlt sich so eigen an...geht es etwa wieder etwas in die Talfahrt? Berg ab???

Nun ist in meinem Bekanntenkreis ein Kind verstorben. Also von meiner Freundin das Patenkind.Ich glaube zu mindestens das es ihr Patenkind ist....
Der Junge ist gerade mal 7 Jahre alt geworden. Das hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Schwere Krankheit. Man keinen Spender gefunden:( 
Meine Freundin fragte mich, ob Gott immer wüsste was er da tut?!
Ich wusste nicht was ich darauf antworten kann...Gott?!
Also sagte ich * beschimpfe und beleidige Gott, er wird es Dir verzeihen*
Ein Kind? das soviel Hoffnung hatte, immer gekämpft hat, wie mir meine Freundin erzählte und dann dies. 
Da wird mir mit einen Schlag die Realität wieder bewusster...das Leben ist so sterblich, man selbst ist es...

Sucht sich einen Sonnenstrahl und denkt nach

Lia


Montag, 20. Februar 2012

Klaus, der Nachbar

Ich mag es immer noch für mich Menschen zu analysieren.
Bei meinem Nachbar Klaus besonders, denn er erinnerte mich daran als er neulich in meiner Türe stand und sich über den dreck und Schmutz im Treppenhaus aufregte.
Er schien ziemlich verunsichert zu sein und man spürte, dass er wirklich allen Mut zusammen genommen hatte um seinen Finger auf meine Klingel zu drücken um folgende Worte zu ausdruck zu bringen : Wissen sie eigentlich dass sie putzen sollen wenn ihr Name auf dem Kalender steht?
Ich überlegte kurz und sagte *ja*
Sein Gesicht verzog sich von Kampflust zur erschrockenheit. Vllt hatte er mit dieser einfachen Antwort nicht gerechnet. "Warum machen sie es dann nicht?"
Nun was sagt man dazu? Ich schaute an mir herunter und dachte mir, dieser Klaus sollte doch eigentlich im Erdboden versinken, denn ich stand mit Zubbelhaaren und Bademantel in meiner Türe.
 ER sollte sich schämen, bei mir zu klingeln um mir solch eine Frage zu stellen (hihi)
Mitten im Satz drehte er sich plötzlich um und schimpfte etwas von wegen "Der Hausmeister, die über ihm..alle meckern, aber er sage besser nichts mehr" Und schwupp schwupp, verschwand er wieder im Treppenhaus und ich hörte seine Türe *patsch*

Ich schaute immer noch die weiße Wand im Treppenhaus an und dann an mir herunter....
SOOOO NICHT!!!! 
Joggingshose an, Gummilatschen, Strickjacke und runter.
Seine blauen matten Augen, seine verrutschte Perücke wollten mich zunächst lachen lassen. Aber ich beherrschte mich. (ob die Perücke  in seinem Zorn verruscht ist?)
"So Lieber Herr" ich schaute schnell auf das Klingelschild. "jetzt noch mal von vorne, was möchten sie denn bitte von mir?" Ich sagte ihm noch, dass wenn sich in Zukunft die Leute bei ihm beschweren, möge er sie doch bitte zu mir schicken und das er mir gegenüber keine blöden Anspielungen von wegen hat und hätte...machen braucht.
Und er? Er stand während des Gespräches lächelnd vor mir. Aber seine Augen....die sahen sehr sehr kalt aus. Sie wirkten so, als schlucke er seine ganze Wut herrunter. Lachen und Lächeln....
Als mir *Zufällig* etwas aus der Hand fiehl, warf er sich mir gleich zu Füßen um es aufzuheben.

Er wedelte mit dem Armen und zeigte hier und zeigte dort. Immer wieder versuchte er in momenten in denen ich mich abwendete seine Haare zurecht zu rücken, ich saß dies im Augenspiegel.

Nun mein Nachbar...ich muss sagen, dass er irgendwie der Inspektor der Straße ist.
Komischer Weise, sehe ich ihn immer am Fenster wenn ich das Haus verlasse oder betrete. Oftmals steht er aber auch in der Eingangstüre. Manchmal verschwindet er dann ganz schnell wenn er mich sieht. Schwups und weg isser. 
Neuerdings bleibt er stehen und es scheint so als wartet ab, was ich tun werde.
FREUNDLICH BEGRÜSSSE ICH IHN, denn inzwischen führe ich ihn vor und nicht er mich.
Wenn meine Kinder klingeln und Matsch beschmiert von Draußen kommen und ihre ebenfalls dreckigen Rädchen in den Keller bringen, geht unten seine Türe auf.
Zack Peng stehe ich wie eine Furie plötzlich neben ihm und frage ganz freundlich " was ist denn hier los" Ich hasse es eh, wenn einige Menschen glauben sie können an meinen Kinder herum erziehen.
Klaus...wir werden noch sehr viel Spaß miteinander haben.

Lia