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Montag, 31. Mai 2010

Warum...

Warum? Nur so? Nein sicher nicht...Alles ergibt einen Sinn....Bist du Sicher? JA!!!

Manchmal rennt die Zeit in unserem Leben...tick tack tick tack....und zwar genau dann, wenn wir es am wenigsten wahrhaben wollen.
Ein Tag, eine Stunde...eine Minute kann mit einem mal dein Ganzes Leben auf den Kopf stellen und dich mit Dingen konfrontieren, die du niemals hören wolltest.
Du erreichst einen Punkt, in dem Du feststellst: entweder ist das gerade dein größter Alptraum..oder aber niemals wirst du Dinge in deinem Leben planen können, damit bewahrheitet es sich dann wieder..." Erstens kommt es anders...und zweitens als man denkt"

Damit ich nicht noch tiefer in ein Loch hinein falle, werde ich Morgen arbeiten gehen...meine Förderkinder fragen täglich nach mir...und ich will sie nicht enttäuschen. Es gibt viel zu erzählen....bin mal gespannt, wie sich eines meiner Förderkinder gemacht hat! Mein kleiner Asberger Autist...oh ich hab ihn so ins Herz geschlossen. Morgen ist Waldtag...wir üben das kreischen im Wald...;)

Ich kreische auch sehr gerne mit...bin mal gespannt wie das Wetter wird...aber zur Not nehmen wir Wetterfeste Kleidung mit. Die Kinder lieben unsere Ausflüge...

alles liebe
Lia

Donnerstag, 27. Mai 2010

Entscheidungen

Wir alle haben unsere Entscheidungen im Leben zu treffen. Wir können nie sagen, ob sie richtig oder falsch ist...weil wir deren Ausgang nicht kennen...vielleicht erahnen wir einen Ausgang, wünschen ihn uns...aber im Leben kommt alles so, wie es kommen wird.
Und am Ende ist es das was für uns Sinn macht! Auch wenn wir den Sinn vielleicht zunächst als schmerzvoll erachten...es gibt immer zwei Seiten, die wir betrachten können.
Viele Situationen im Leben führen uns auf unseren Weg zurück...doch woher soll man dies wissen, wenn man sich keine Gedanken über seinen Weg macht?
Ja der Weg fühlt sich einfach stimmig an, im Herzen....es ist ein lächeln, welches wir erwischen können.
Entscheidungen haben eine Tragweite...wir können sie oft nicht ändern...oft nicht beeinflussen. Entscheidungen wollen getroffen werden, wenn sie getroffen werden wollen und nicht wenn wir sie treffen möchten. Was gesagt ist, ist gesagt....was getan ist, ist getan...wir können den Zeiger der Zeit nicht zurück drehen...vielleicht Gedanklich oder mit dem Herzen, reisen wir von Zeit zu Zeit an schöne Erinnerungen...oder an jene Dinge die uns Schmerzlich in Erinnerung geblieben sind....
Nach vorne schauen...stehen bleiben....schauen...hören...fühlen...um weiter zu gehen..lächelnd und bejahend in der Gewissheit, es ergibt einen Sinn....vielleicht schon Morgen? Vielleicht Übermorgen....
Das Leben klopft von Zeit zu Zeit an unserer Türe...
Es will nicht vergessen werden...es will dir seinen Sinn erfüllen...
Ich habe aufgehört, dies nicht wahrhaben zu wollen...
Drum halte ich dem Leben, meine Stirn entgegen..reiche dem Leben die Hand...
auch wenn es mich verletzt...an den Verletzungen werden wir wachsen...wenn wir es denn zulassen...viele Menschen fürchten die Stille...warum? sie könnten mit sich und ihrem Leben in Kontakt treten...

Licht und Liebe
Lia

Freitag, 21. Mai 2010

Sei doch froh....

Dieser Eintrag, gilt für alle die sich angesprochen fühlen möchten, und jene die sich angesprochen fühlen...ich übernehme keine Haftung für entstehende Gefühle;)

Es war ein Tag wie jeder andere...ich hatte meinen ersten Arbeitstag in einer Förderschule. Ich freute mich auf diesen Tag, denn hier würde der Grundstein meiner Ausbildung gelegt. Ich wurde darauf vorbereitet, dass es nicht leicht sein würde mit schwerstbehinderten Kinder zu arbeiten, aber ich fühlte mich dem gewachsen und nahm die Herausforderung an. Mit Basalen Kindern zu arbeiten.
Jeder der schon einmal intensiv mit Kindern MB gearbeitet hat, weiss denke ich..was dort auf mich zugekommen ist.
Diese Kinder waren im 1 Schulbesuchsjahr. Sie waren im Alter zwischen 7 und 12 Jahren. Sie trugen alle Windeln, allen wurde das Essen angereicht, und ihre Beeinträchtigungen waren alle unterschiedlich. (Schwerstbehindert)

Mein Schlüsselerlebniss hatte ich mit einem 11 Jährigen Jungen...(möchte ich nicht erwähnen, welche Art der Behinderung er hat)
Der kleine Mann, konnte nicht sprechen, er trug eine Brille,und liebte es in seinem Stehrolli das Klassenzimmer leer zu fegen. Ich sagte ihm immer, dass er bitte nicht im Klassenzimmer Autoscooter fahren sollte. Da zeigte er mir einen Vogel...
Wenn ich ihm das essen anreichte, wollte er meine Hilfe nicht. Er konnte den Löffel zwar gut in der Hand halten, aber er fand seinen Mund nicht. Er lachte aber dann und zog an meiner Hand und schaute auf seinen Nachtisch.
Ich half ihm also, seinen Nachtisch zu essen. Während des Essens, kuschelte er mich. Er legte seinen Kopf auf meinen Arm und schaute mich an.
Dieser kleine Mann, hatte im Sturm mein Herz erobert.
Auch wenn ich immer hinter ihm her rennen musste, weil er sich mit seinem Rollstuhl aus dem Staub gemacht hat und schnell in den Aufzug fuhr und dort knöpfe drückte.
Jedes mal kam ich immer erst am Aufzug an, wenn die Türe zuging und er lachte.
Na warte dachte ich, und drückte den Knopf "Tür auf"
Er brummelte wenn ich ihn wieder aus dem Aufzug holte.(es war eben seine Eigenart)
Manchmal jedoch Begleitete ich ihn(es ging aber nicht immer, Arzt besuche, therapeuten ect)...ich schaute wohin er wollte. Ja er wollte sich seine Schule ansehen, das machen alle Kinder.
Oder er wollte dorthin, wo laute Musik zu hören war. Er sass dann in seinem Rollstuhl, lächelte zufrieden und tanzte mit seinen Händen.
Und wenn ich ihm dann sagte " soooo nun müssen wir zwei wieder lernen, zog er mich zu sich und küsste mich und rieb seine Wange an meiner"

Warum ich hier diese Geschichte über meinen Kleinen Mann schreibe?
Ganz Einfach...
Die Mutter vom kleinen Mann, war eine sehr glückliche Mutter. Sie nahm mich in die Arme und sagte..."Mein kleiner Mann wäre nicht der Kleiner Mann, wenn er nicht so wäre wie er wäre"
Ja!!!


Nun gibt es aber auch Menschen die aus Kindern, die so wie sie sind,Kinder mit Behinderungen machen, weil sie nicht in das eigene Weltbild passen.

Ich begleitete nicht nur die Kinder in ihrem Alltag, sondern auch die Eltern. Viele Eltern waren verzweifeld, fühlten sich überfordert.
Eines Tages sagte eine Mutter zu mir...hätte mein Kind nicht einfach Adhs haben können?Dann wäre sie nämlich "normal"
Komischer Weise mussten wir beide darüber lächeln...Sarkastisch..nein...wieso???
Adhs ist doch inzwischen die beliebteste Diagnose, für Kinder die sich nicht Konzentrieren können, lebhafter sind, als die Norm ( die Norm wird ja immer schön per studie festgelegt)Sie bekommen dann einfach RITALIN und gut ist!

Und das Wort "Normal"? ist es nicht traurig, das Menschen mit Behinderungen, nicht "normal" sind? für die Augen der Gesellschaft?

Nach meiner Ersten Woche, in der ich dort gearbeitet habe, kam ich nach Hause und drückte meine Kinder weinend feste an mich.
Sie fragten "mama wieso weinst du"
und ich sagte..."weil ich euch einfach sehr sehr Lieb habe...und nun kreischen und toben wir und verhalten uns so als hätten wir ADHS"

Grünes Licht...

So ich habe grünes Licht und meinen Chef davon überzeugt, dass ich nächste Woche ein paar Stunden arbeiten gehen darf.
Zuerst hatte er sich gefreut mich zu sehen und nahm mich in die Arme und sagte "Hey du hast mir nen ganz schönen Schrecken eingejagt"
Ich musste ihm versprechen, dass ich nächste Woche gut auf mich achte und sofort Heim gehe, wenn ich merke mir tut etwas weh oder auch wenn ich Seelisch an meine Grenzen komme.
Aber was bleibt mir anderes über? Danach die Woche muss ja wieder Vollzeit gehen, ob ich will oder nicht(noch länger krank geschrieben wäre nervig)...es sei denn die müssen noch mal ne Op machen...aber davon will ich nun erstmal nicht ausgehen. Und dann sofort 8 Stunden wieder einsteigen ist sicherlich schwieriger und belastbarer als 3 Stunden arbeiten, meine Angebote machen und dann Meetings zu führen.

Es ist ein kleiner Lichtblick für mich, vor allem...weil viele Menschen mich behandeln wie eine Halbtote...klar meine Diagnose war Bösartig...(oder ist es noch) aber ein normaler Alltag hilft mir mehr, als hier zu Hause zu sitzen und in Depressionen zu fallen...ich muss auch für meine eigenen Kinder auf die Beine kommen, sie waren zwar einige Tage in meiner Krankmeldung bei mir zu Hause (der kleine) aber heute Morgen sagte er..."Mama es tut mir leid, aber ich habe auch einen JOB...mein Job ist der Kindergarten, ich muss da Roller fahren und spielen"
Wie süß dachte ich...

Ich spüre zwar noch, wie die Narkosen in den Knochen hängen...Müde Schlapp, genervt von mir selbst...fühle mich vom Leben Vergewaltigt...weil man sich so Machtlos fühlt, Hilflos zu Hoffen...Erfahrungsgemäß ist es schon mal anders gekommen als man es wollte, erhofft und gewünscht hat!

Hat mir diese Situation in meinem Leben wieder einmal gezeigt, wie kostbar das Leben ist?Das es schneller vorbei sein könnte, als man es wahrhaben will?
Und das es im Leben auf die ganz kleinen Dingen ankommt? die viele Menschen nur zu gerne übersehen und als Selbstverständlich annehmen?
Nein, es ist nicht Selbstverständlich, wenn Menschen fragen " wie geht es dir" und dann wahrhaftig an der Antwort interessiert sind. Diese "Kleinigkeiten" sie kommen von Herzen...vor allem dann, wenn Menschen einem diese Frage stellen, ohne den Anlass darin zu sehen, sofort über sich sprechen zu können!

Hätte ich die Möglichkeit, meiner Mutter noch etwas zu sagen, dann würde ich sicherlich sagen...."Mama ich verstehe dich"

Das war erstmal für diesen Moment...
Licht und Liebe
Lia----ich bin ja doch nicht so schlimm;)

Nur so...

Ich freue mich nun auf die nächste Woche....
Freue mich, dass ich wieder Arbeiten gehen kann...geplant für nächste Woche habe ich???

Ausflug in den Wald, mit meiner Fördergruppe...begleitet mit Fotoknipsen, ich möchte dass die Kinder festhalten, wie sie ihre Umwelt sehen!
Am Bachlauf, ein gemeinsames Frühstück...Spielen im Matsch...

Spielangebot, Spielen mit Alltagsgegenständen.
- Luftballon und Fliegenklatsche
- Regenschirm und Regenzauber
- Die Geschichte des Schirmkönigs

hihi ich sprudel gerade über, vor Ideen....

Aber am allermeisten bin ich darauf gespannt, wie es meinen Förderkindern geht;)

Das war nur mal so nebenbei...

Zudem muss ich neue Ist-Stände schreiben...und Förderpläne...da kommt zwar einiges auf mich zu..aber ich mache es gerne.Es wird mich sicherlich ablenken und mir gut tun...

But i Know....

...das die Kraft, nach jeder Traurigkeit kommt.
Wie heißt es in dem Lied? Hass ist nur ein 4 Buchstaben Wort?....vielleicht machen uns die Gefühle in uns wütend und vielleicht hassen wir uns selbst an vielen Tagen...aber zum Glück hat der Mensch meistens Zwei Gesichter, daher weiß ich, dass egal wie alleine wir uns fühlen...wir sind es nicht!!!
Es werden auch wieder fröhlichere Tage kommen...Tage wo einem die Sonne aus dem Arsch scheint....

auch wenn ich nichts weiß...so weiß ich doch, dass ich nichts weiß...
Luvya..
Lu...

I don´t know....

Nach einer Schlaflosen Nacht, muss mich nun mein Kaffee bei Laune halten. Ein Trauriges Gefühl ist mit mir erwacht;( irgendwie nur noch in den letzten Tagen.
Oder liegt es am Nichts tun? An der Zeit die mir zum denken und grübeln bleibt?
Nächste Woche habe ich Ferien, ich möchte aber trotzdem ein paar Stunden arbeiten gehen...wahrscheinlich fehlt es mir unter Menschen zu sein,aber irgendwie....also wenn ich darüber nachdenke, mag ich derzeit nicht mit anderen Menschen zusammen sein.
Ich habe keine Lust Fragen gestellt zu bekommen...
Am liebsten würde ich mich in mir selbst verstecken, aber das geht nicht! Nicht immer geht und funktioniert das!
Ich weiß manchmal nicht, was richtig oder falsch ist. Aber ich weiß, dass es ein richtig und ein falsch eigentlich nicht geben kann. Wir können in unserem Leben nichts falsch machen...wir können Dinge nur nach besten Gewissen, ausdrücken, tun und umsetzen!
Es gibt ja keinen Richter, der uns sagt "Hey, das war der größte Mist den du da entschieden hast"
Wir fühlen immer erst nach einer Entscheidung, ob sie sich gut anfühlt oder weniger gut! Trotzdem fragt man sich...ist es das richtige?

Nun, als ich heute Morgen erwachte und meinen Schatz wecken wollte, drückte ich meinen nackten Bauch gegen seinen..."Bauch an Bauch" aber irgendwie hat mich, dass Bauch an Bauch traurig gemacht...ich weiß nicht wieso...
Zur Zeit, mache ich viele Dinge um mich abzulenken...aber wovon?
Noch ein paar Tage, dann habe ich meinen Alltag zurück....und ich bin mir nicht mal sicher, ob ich das packe!
Wie soll ich für Menschen da sein, die eine intensive Begleitung brauchen...wenn ich mich selbst Begleiten will? Wie kann ich sie dazu ermutigen, positiv nach vorne zu schauen, wenn ich hier sitze und mein Spiegelbild mir die Zunge raus streckt?
Ich bin mir aber bewusst, dass wenn es von mir verlangt wird...dann kann ich es auch;) vielleicht komme ich so aus dem Regenwald etwas hinaus.

Ich schreibe sicherlich gleich eh wieder...
bis dahin
Lia

Donnerstag, 20. Mai 2010

Have fun

Oh, ich muss ja fast selbst über mich lachen...kaum habe ich einen Blog...kann ich meiner Schreiblust nachgehen;)
Aber die Menschen die es nicht interessiert was ich schreibe, könnten ja genauso gut das kleine X oben rechts in der Ecke anklicken...
have fun...
LG Lia

Wie kannst du nur....

mit Behinderten Menschen arbeiten?
Jedes Mal, wenn ich Menschen davon erzähle, welchen Job ich mir ausgesucht habe..stellen sie mir diese Frage.
-weil ich mit dankbaren Menschen arbeiten wollte!-antworte ich dann.

Irgendwie scheint, dass Thema Menschen mit Behinderungen immer noch ein sehr "seltsames" Thema zu sein, für viele Menschen. Sie gehen immer davon aus, dass Menschen mit Handycaps, leiden...tun sie daß? Hat jemand schon einmal einen Menschen mit einer Behinderung danach gefragt, wie es ihm geht?
Ich durfte in viele Glückliche Kindergesichter blicken, die trotz ihrer Behinderung, ein erfülltes Leben leben können. Klar können sie nicht alles, aber sie leisten täglich mehr, als man denkt. Sie wachsen mit der richtigen Begleitung über sich hinaus. Sie sind mit Abstand die erlichsten und liebsten Menschen die ich je kennengelernt habe. Das einzige Problem, welches sie haben, ist das Umfeld.
Wusstest du, dass viele Menschen einer Mutter nicht zur Geburt Gratulieren, wenn sie ein Kind zur Welt gebracht hat, dass eine Behinderung hat? Warum? fragte ich mich...ja sie haben ein beklemmendes Gefühl in der Brust.
Immer wird gesagt " es ist egal, was es wird...hauptsache gesund"
Ich sage mir, " es spielt keine Rolle, weil ich diesen Menschen trotzdem lieben werde"
Es ist traurig, dass sich eine Mutter unbewusst die Schuld geben muss und dass Menschen ihren Weg meiden!
Menschen mit Behinderungen gibt es, seitdem es den Menschen gibt. Die Natur ist nicht Fehlerfrei...
Ich habe lange in die Augen eines kleines Mädchen gesehen...das fas blind war, nicht sprechen konnte und eine ziemlich harte Diagnose hatte. Dieses kleine Mädchen, wurde immer nur, auf ihre Diagnose hin behandelt...sie war die Behinderung...dabei war sie ein kleines Mädchen, mit den Träumen eines kleines Mädchens.
Sie wurde zur Behinderung gemacht, weil die Menschen um sie herum nicht auf die Idee gekommen sind, dass sie vielleicht auch eine Geschichte hat?Als Mensch!!!Sie wurde zur Behinderung gemacht, weil die Menschen nur ihre äussere Erscheinung betrachtet haben...wir haben stundenlang zusammen gesnoozelt und sie lächelte mich immer zu an. Ich erzählte ihr sehr viele Dinge..und sie antwortet auf ihre Art. Mit streicheln, mit der Mimik...sie nahm mich immer sehr feste in die Arme...und streichlte meine Haare. Für mich war sie ein Mädchen...

Ich arbeite mit Autisten, Adhs Kindern, aber auch mit Kindern die eine noch unklare Handycaps haben...es ist so schön, für diese Kinder und Menschen da sein zu können und sie darin zu begleiten, ein erfülltes Leben zu führen...ich freue mich über jeden Tag, an dem ich mit ihnen zusammen sein darf!
Wenn wir in den wald fahren und die Blätter fühlen, wenn wir im Matsch wühlen...wenn wir einfach dort sind, wo niemand danach fragt..."und wie behindert bist du"
es wird immer gesagt "der ist anders, weil er Behindert ist"
Ich frage mich, wer die wahrhaftigen Behinderten Menschen sind? Wer ist anders...und in den meisten bewahrheitet sich der Spruch...wir therapieren die falschen...
Übrigends ist ein sehr gutes Buch..."wir therapieren die falschen" mal schnell ne schleichwerbung gemacht...
Hier ist er der Schizophrene..aber in anderen Kulturen, der Schamane???
ja, da ist wahrhaftig etwas dran...

Einer dieser Tage

Heute ist wieder einer dieser Tage an dem ich am liebsten den ganzen Tag Sisters of mercy höre und es nicht schaffe, meine Worte auf den Punkt zu bringen. Ich meine Worte dienen dazu, etwas zu beschreiben, etwas auszudrücken...aber was ist, wenn wir garnicht wissen was wir ausdrücken wollen? Wenn ein Gefühl einfach tief in der Brust sitzt und man garnicht mehr weiss, was man denken oder fühlen soll?
Viele Menschen haben mich in den letzten Tagen gefragt wie es mir geht. Ja wie geht es mir eigentlich? oder besser gefragt, wie sollte es mir gehen?
Vor nicht allzu langer Zeit haute man mir eine Diagnose um die Ohren!Für die Ärzte sicherlich nur eine Diagnose von vielen an diesen Tagen....für mich? ich meine das war etwas, dass man garnicht hören will...ich kam mir vor wie einem falschen Film.
Trotzdem aber hatte ich eine große Ruhe in mir.
Wer hätte das gedacht? das ich nach dem Kotzen, lächelnd zurück zur Ärztin gegangen bin und sagte..."so jetzt reden sie weiter"
Ja wie geht es einem in diesem Moment?
Ich kanns garnicht sagen. Wirklich nicht!
Man weiss nur...weglaufen bringt einem Garnichts...sich verstecken? Nein..auch falsch.
Oft muss man sich den Dingen im Leben einfach stellen, die Stirn bieten...für diesen Moment Stark bleiben...und dann erkennt man, dass man hätte auf bestimmte Dinge verzichten können. Man überlegt sich zwei mal ein hartes Wort.
Ich kann das alles nicht verstehen. Oft kann das Leben mit einem Schlag zu Ende sein..kann man nicht einfach mal das ein oder andere vergessen? verzeihen?
Ich werde mich nun zurück ins Bett legen..und Sisters of mercy hören...

Ich grüße Dich

Eines Tages fragte ich mich, gibt es ein Leben nach dem Tod? Oder gibt es gar ein Leben vor dem Tod? Gibt es einen Tod, bevor wir Leben? Oder ist das Leben der Tod?
Man weiß nicht, wie oft das Herz vorher gebrochen wird...ebenso wenig weiß man, wie oft das Herz brechen kann. Kann einem die Liebe aus dem Herzen gerissen werden? Oder ist die Liebe, dass was wir vervollständigen, Leben? Oder ist die Liebe das zündende Feuer, dass uns Leben lässt?
Wie schaut die Hoffnung aus? Ist die Hoffnung nur dann verletzend zu uns, wenn sie uns sagt, dass wir falsche Hoffnungen hatten? Wenn uns unsere Hoffnungen enttäuscht haben? Wenn eine Täuschung beendet wurde? Oder fängt die Täuschung damit erst an? Hoffnungen sind kleine Träume? Sollten wir dann vielleicht viel Größer und Intensiver Träumen? Damit wir nicht von unseren Wegen abkommen?
Heute lasse ich Dich an meinem Weg teilhaben...entspanne dich, lass meine Worte auf dich wirken...
Kennst du das Gefühl auf deiner haut? Es fühlt sich an, als streichelt dich der Wind? Kennst du das Gefühl, das jemand deine Lippen sanft berührt? Ein Kuss wie der von einem Engel?
Hast du dich je beobachtet gefühlt? Von der Stille? Von dem Nichts? Und doch hast du gespürt, dass du nicht alleine bist?
Oh, ja...dann sei willkommen in meiner Welt. Wo es Umarmungen gibt, an Orten an denen wir niemanden vermuten würden. Hier entsteht das Leben. Hier werden wir verstanden, geliebt und aufgefangen!
Fühlst du dich auch noch so alleine, hast du sicherlich schon einmal mit der Stille gesprochen. Hast du dich danach leichter und freier gefühlt und hast dich dabei erwischt, wie dir eine Stimme im Kopf antwortet?
Ja, dann sei wahrhaftig so nimm an meinem Leben teil, in diesem Moment..für diesen Moment.